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Kunsthaarperücken richtig pflegen

Für alle, die nach der soeben zu Ende gegangenen Halloween-Nacht Tipps für die Haarpflege brauchen hier ein hilfreicher Leitfaden:

http://www.peruecken24.de/Hitzebestaendiges-Kunsthaar-Pflege

Kurz zusammengefasst:

  1. Immer spezielles Shampoo für synthetische Haare verwenden
  2. Perücke immer mit KALTEM Wasser spülen (nicht mit warmem Wasser)
  3. Nach dem Waschen speziellen Synthetikhaar-Balsam verwenden
  4. Perücke nach dem Waschen mit Handtuch trockentupfen (NICHT auswringen!)
  5. Perücke zum Trocknen auf einen Perückenständer (oder etwas ähnliches)
  6. Perücke KALT trockenföhnen (NIE heiß)
  7. Zum Kämmen der Perücke spezielle Perücken-Kämme / -Bürsten verwenden
  8. Perücke mit konventionellem Haarspray in Form bringen

Happy Perücking 😉

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Kunde zahlt nicht…

In letzter Zeit berichten mir immer wieder Unternehmer ihr Leid: der Kunde zahlt nicht. Ich habe es auch leider schon einige Male selbst erlebt, wenn Kunden nicht zahlen. Man bekommt hier die haarsträubendsten Geschichten und Gründe geliefert.

Doch was kann man als Unternehmer dagegen tun? Wie kann man es vermeiden, dass man auf seinen Kosten sitzenbleibt?

Ich möchte dir hier meine Erfahrungen und meine Lehren, die ich daraus gezogen habe vermitteln. Damit du es vermeiden kannst, in die Situation zu kommen, dass Kunden nicht zahlen und du nichts dagegen unternehmen kannst.
Oder zumindest rechtlich so abgesichert bist, dass du deine Forderungen erfolgreich gerichtlich einklagen kannst.

E-Mail als Auftragsbestätigung

Grundsätzlich ist eine e-mail soweit rechtsverbindlich wie eine mündliche Zusagen oder schriftliche Erklärungen. (1) (2)

In jedem Fall bringt sie im Falle einer Verhandlung (oder wenn der Kunde etwas bestreitet) den Kunden doch in Erklärungsbedarf.

Noch besser wäre es, wenn die e-mail digital signiert ist. Ich habe keinen Anwalt dazu konsultiert, aber Recherchen im Internet haben ergeben, dass das dann auch rechtlich verbindlich ist. Siehe (2)

D.h. wenn du eine Auftragsbestätigung hast (= „Bitte setzen Sie das Projekt wie telefonisch, schriftlich etc. vereinbart um“), dann wird es für den Kunden schwierig, dagegen zu argumentieren (außer er behauptet, du hast die e-mail gefälscht).

So hast du Chancen, zumindest einen Teil des Geldes zu sehen (da er nicht zufrieden ist, könnte er Nachbesserung oder Preisminderung fordern, wodurch die Rechnung gemindert wird).

D.h. e-mail ist ok, aber als PDF und oder Brief wäre besser.

Zunächst Zahlungserinnerung / Mahnung

Grundsätzlich gilt: kein Inkasso wird ohne Mahnung durchgeführt. Von daher sende zuerst mal eine Mahnung an den Kunden.
Die kann etwa so formuliert sein:

Lieber Kunde, eine Mahnung sollte kurz, freundlich und erfolgreich sein. Kurz ist sie. Wir erinnern Sie hiermit freundlich an die Zahlung von xxx Euro aus unserer Rechnung yyy. Und ob sie nun erfolgreich ist, hängt von Ihnen ab. Bitte begleichen Sie sie bis tt.mm.jjjj

Mahnspesen können ab der ersten Mahnung verrechnet werden.
Ich selbst frage bevor ich eine Mahnung rausschicke mal telefonisch nach, wie es mit der Rechnung aussieht und bis wann die beglichen wird (Kunde soll Datum nennen).
Dann bekommt man schon ein Gefühl dafür, wie es denn nun weitergeht.

Und wenn er dann bis zu dem Zeitpunkt nicht zahlt, geht eine Mahnung (inkl. Mahnspesen) raus.

Mahnklage ja oder nein?

Mahnung geschickt, es kommt keine Kohle. Wenn nichts oder nur sehr vage schriftlich vereinbart ist (= gibt es Korrekturdurchgänge, etc.), dann wird es schwierig, deine Forderung durchzusetzen.
Da hilft dann auch keine Mahnklage. Gehen wir aber mal davon aus, dass es eine Auftragsbestätigung gibt.

Ich habe mal Mahnklage eingereicht, da gings um ca. 3.500 Euro (exkl. Mwst.). Kostet erstmal 150 Euro, nur die Mahnklage einzureichen (in Österreich).
Dann kam es zur Verhandlung. Mir wurde Recht gegeben, Zahlungsziel 2 Wochen. 2 Wochen später war die Firma in der Sanierung, 2 Monate später in Konkurs.

Und was hatte ich?
Zusätzlich zu meinem Ausfall hatte ich Software für die besorgt (200), einen Mitarbeiter vor Ort (300) die Mahnklage (150) und da von ihnen nichts zu holen war, blieb ich auch auf den Anwaltskosten sitzen (600) Euro.
D.h. ich habe unabhängig vom Verdienstentgang ca. 1.300 Euro dafür bezahlt(!), dass ich gearbeitet habe.

Eine Mahnklage ist also keine Garantie dafür, dass du dein Geld bekommst, auch wenn du beweisen kannst, dass es einen Auftrag gab und du diesen erfüllt hast.

Inkasso?

Ich habe solche Dinge auch schon versucht mit Inkassofirmen durchzuziehen. Das ist besser, weil du kein finanzielles Risiko hast, aber du musst die richtige Firma finden (über www.inkasso.at war ich mal erfolgreich, über www.dutter.at leider nicht. Bei Dutter hatte ich den Eindruck, die interessiert es auch nicht wirklich, meine Forderung durchzubringen).

Da keine Kosten entstehen, sollte man es jedenfalls mal versuchen. Wenn es nicht durchgeht, kannst du noch immer zum Anwalt gehen (eine Erstberatung ist meist kostenlos).

Anwalt

Ok, wir haben eine wasserdichte Auftragsbestätigung, die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde in Konkurs geht ist gering und ein Inkassobüro war nicht erfolgreich oder kommt nicht in Frage.

Dann gehen wir mal zum Anwalt, Erstgespräche sind meist kostenlos. Auf jeden Fall vorher nachfragen, ob die erste Beratung etwas kostet.

Wenn der Anwalt der Meinung ist, dass Chance auf Erfolg besteht, liefern wir ihm alle Beweise (e-mails, Auftragsbestätigungen, Unterlagen, Gesprächsprotokolle etc.) und machen uns daran Mahnklage einzureichen. Das ist MÜHSAM und zeitintensiv!
Hinweis: alleine die Einreichung der Mahnklage kostet ca. 150 Euro in Österreich.

Anwälte sind geldgeil. D.h. Geld ist Motivation.

Daher mein Rat: beteilige den Anwalt an deinem Erfolg!
Er wird sich mehr hineinhängen in den Fall, wenn er zusätzlich zu seinem Honorar noch einen Bonus bekommt! Richtwert hierfür kann ich keinen nennen, ist Verhandlungssache.

Ich würde ihm mal 80/20 anbieten.
D.h. er bekommt von der eingeklagten Summe 20% (kommt auch auf die Rechnungshöhe an – 20% von 100.000 sind sicher reizvoll für ihn, 20% von 500 Euro eher weniger).

Aber dann bleibt mir doch weniger von meiner Rechnung? …wirst du vielleicht jetzt sagen. Was ist dir lieber? 100% von nichts oder 80% der eingeklagten Summe (+Verzugszinsen, Strafe etc.)?

Ganz wichtig: eine wasserdichte Auftragsbestätigung!

Bedauerlicherweise ist die Handschlagqualität nur mehr ganz selten zu finden. Daher ist es wichtig, auch für kleine Projekte einen klaren Auftrag zu bekommen.

Grundsätzlich solltest du dir daher eine Standard-Auftragsbestätigung zurechtlegen, die dir der Kunde einfach unterschrieben und eingescannt als PDF per e-mail sendet (bzw. noch besser zusätzlich per Post oder persönlich übergeben).

Folgende Punkte sollten in der Auftragsbestätigung angeführt sein:

  • Vollständiger Firmenwortlaut Auftragnehmer
  • Vollständiger Firmenwortlaut Auftraggeber (Achtung: wenn eine Person, muss diese auch berechtigt sein, den Auftrag zu erteilen)
  • (Möglichst genaue) Beschreibung des Projektes
  • Geplanter Zeitpunkt der Fertigstellung des Projektes
  • Was passiert, wenn sich das Projekt verzögert (entweder Fertigstellung vom Auftragnehmer oder z.B. durch zu späte Anlieferung seitens des Auftraggebers von Rohmaterial wie Texte, Bilder etc.). Evtl. Pönalzahlungen oder Puffer einbauen
  • Vereinbarter Preis (Pauschale oder Verrechnung nach Stunden)
  • Evtl. Regelung von Zusatzkosten, die anfallen könnten (etwa wenn der Projektumfang erweitert wird). Textbeispiel: „Es können Zusatzkosten entstehen, wenn der Projektumfang erweitert wird“
  • Anzahl der Korrekturdurchgänge (wenn anwendbar, d.h. wenn z.B. gestalterische Leistung)
  • Zahlungsmodalitäten (z.B. 50% Anzahlung bei Auftragserteilung, Rest nach Fertigstellung des Projektes)
  • Hinweis auf AGB (entweder eigene AGB als Anhang oder allgemeine AGB)
  • Hinweis auf Gerichtsstand
  • Text „Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Umsetzung des o.a. Projektes zu den in diesem Dokument vereinbarten Konditionen.“
  • Datum und Ort der Unterzeichnung
  • Unterschrift des Auftraggebers

Wenn du das erstmal unterschrieben vor dir liegen hast, wird eine Mahnklage nur dann nicht erfolgreich sein, wenn

  1. Du einen oder mehrere Punkte der Auftragsbestätigung nicht erfüllst oder
  2. Der Auftraggeber (Kunde) in Konkurs geht

Verzugszinsen

Laut Wirtschaftskammer heißt es:

Gerät der Schuldner in Zahlungsverzug, so ist der Gläubiger ab dem auf die Fälligkeit folgenden Tag berechtigt, Verzugszinsen in Rechnung zu stellen. Die Höhe der Verzugszinsen hängt davon ab, ob es ein Unternehmer- oder ein Verbrauchergeschäft ist.

Bei Geschäften zwischen Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz 9,2%, bei Geschäften mit Verbrauchern 4%.

D.h. im Rahmen der ersten Mahnung können bereits die Verzugszinsen in Rechnung gestellt werden.

Ich selbst habe noch nie Verzugszinsen berechnet (die Berechnung ist mir zu mühsam und wenn sie dann evtl. nicht taggenau stimmt, kann das wieder Probleme verursachen wie Einsprüche etc.).

Nähere Details dazu HIER

Fazit

Mein Weg, wenn Kunden nicht zahlen (nach erfolgter schriftlicher Auftragserteilung) läuft so:

  1. Telefonische und e-mail Nachfrage zur offenen Rechnung
  2. Mahnung (inkl. Mahnspesen)
  3. Inkassobüro beauftragen

Wenn danach noch immer kein Erfolg, entweder (je nach Gefühl / Rechnungssumme)…

  • Zum Anwalt gehen
  • Mahnklage einreichen

…oder

  • Das Ganze als Lehrgeld verbuchen, abhaken, dem Kunden die schlimmsten Dinge wünschen und sich beim Sport abreagieren

Bitte um deinen Kommentar, was du erlebt hast, wie du damit umgehst und ob du evtl. auch andere Lösungen hast

Atomkraftwerke und wieso es (noch) nicht ohne geht…

Aufgrund der aktuellen (Atomkraftwerk-)Situation in Japan (Fukushima) und der Reaktion der Welt darauf („Weg mit der Atomenergie“), fühlte ich dieses Drängen danach, mich einmal schlau zu machen, welche Alternativen es eigentlich zur Atomkraft gibt und wie realistisch ein „plötzlicher“ Ausstieg ist.

Ich traue mich zu behaupten: Alle, die im Moment nach „Schafft die Atomkraft ab!“ schreien, sind auch Diejenigen, die sich beschweren, wenns dann wirklich soweit ist.

Denn dann wird Strom plötzlich ein Vielfaches vom jetzigen Preis kosten.
Dann wird Strom zum wertvollen Gut.
Dann könnte es passieren, dass man immer wieder am Abend ohne Licht, ohne Fernseher und ohne Internet da sitzt.

Ich möchte im Vorfeld betonen, dass ich kein Befürworter von Atomstrom bin. Allerdings bin ich Realist und realistisch betrachtet lässt sich Atomstrom im Moment einfach (noch) nicht vermeiden.

Wieso und warum lesen Sie in den folgenden Zeilen…

 

STROM – WOZU?

Ein Extrembeispiel, das verdeutlichen soll, wie wichtig Strom in unserem Leben ist: Haben Sie sich schon mal überlegt, was passiert, wenn wir von einem Tag auf den anderen keinen Strom mehr hätten?
Kein Elektromotor läuft mehr, keine Klimaanlage, kein Computer, kein Kühlschrank, kein Telefon, kein (Handy-)Ladegerät, kein Licht, kein Elektroherd, keine Geräte in Krankenhäusern, keine e-mails…

Es würde alles zusammenbrechen, keine Bank kann arbeiten, kein Amt kann seine Dienste verrichten, Lebensmittel verderben, es gibt keine Kassensysteme in Supermärkten, Kunden können weder Geld abheben noch elektronisch zahlen…die Liste lässt sich endlos fortsetzen – wir wären in der technologischen Steinzeit.

„Das passiert doch nicht“ denken Sie sich nun vielleicht!?

Das dachte man in Japan / Fukushima auch…
Die Natur belehrte uns eines Besseren und plötzlich fielen alle(!!!) Sicherheitsstufen aus – BUMM! (im wahrsten Sinn)

Natürlich ist die Darstellung oben übertrieben.
Ich möchte nur verdeutlichen, wie selbstverständlich Strom mittlerweile für Jeden von uns ist, ähnlich wie Wasser: Man denkt nicht nach, von wo er kommt und wofür man ihn braucht, man konsumiert ihn einfach. Er kommt ja eh aus der Steckdose…

 

ES GEHT AUCH OHNE…ODER DOCH NICHT?

Wir sitzen in Österreich auf einer Insel der Seeligen!
Leider nein: ca. 18% des Stromes, der in Österreich verbraucht wird, kann keiner Quelle zugeordnet werden. Man nimmt an, dass davon etwa 1/3 (= ca. 6-7% vom Gesamtverbrauch) aus Nuklearenergie stammt.

 

STROMPREISE

Als Beispiel dient uns Deutschland:
Deutschland benötigte im Jahr 2009 etwa 580 TWh (Terawattstunden) elektrische Energie.
Laut eines Berichtes des deutschen Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie trägt die Atomkraft in Deutschland fast 1/3 zur Stromproduktion bei (29%).
Im Kostenvergleich wird deutlich: Atomenergie ist aus diversen Gründen im Moment die günstigste Möglichkeit der Stromproduktion.
Wobei hier erwähnt sein soll, dass Kosten z.B. für Endlagerung oder Unfälle vom Steuerzahler bezahlt werden, eigentlich also noch dazugerechnet werden müssten.
Die Stromerzeugungskosten im Vergleich (lt. oben erwähntem Bericht) pro Megawatt:

  • Kernkraft: ca. 37,00 €
  • Kohle: ca. 62,00 €
  • Erdgas: ca. 58,00 €
  • Biomasse: ca. 97,00 €
  • Wasserkraft: ca. 102,00 €
  • Windkraft: ca. 135,00 €

Man kann also davon ausgehen, dass, wenn Atomenergie morgen wegfallen sollte, folgende Situation herrscht:

  • Annähernd 1/3 der Gesamtstromproduktion müsste über alternative Stromerzeugungs-Möglichkeiten produziert werden
  • Alle diese Möglichkeiten kosten (im Moment) MINDESTENS 2/3 MEHR als Atomstrom (nur Erzeugungskosten)
  • Um 1/3 mehr Strom erzeugen zu können, braucht man neue Anlagen (teilweise sind heutige z.B. Wasserkraftwerke unausgelastet, bedürfen jedoch einer Sanierung etc.), diese kosten viel Geld in der Errichtung / Sanierung / Erweiterung -> auch das kommt noch zum Strompreis dazu
  • In der CO2 Bilanz ist Atomstrom umweltfreundlich: CO2 entsteht lediglich beim Uranabbau und der -aufbereitung. Der CO2 Ausstoß würde sich daher um ein beträchtliches Maß erhöhen.

Aufgrund der oben erwähnten Gründe, wäre Strom somit meiner Meinung nach entweder etwa mindestens doppelt bis 3-fach so teuer im Vergleich zu heute und / oder stark erhöhte CO2 Emissionen wären die Folge.
Konkret: aus 50€ Stromkosten / Monat werden mind. 100€ für einen einfachen Haushalt.
Dementsprechend natürlich auch in der Industrie, das schlägt sich auf die Verbraucherpreise nieder, das Rad beginnt sich zu drehen.
Zusammenfassend gibt es also bisher 3 Faktoren, die im Moment dagegen sprechen: Geld, Umwelt, Zeit.

 

ALTERNATIVEN

Eine kurze Aufzählung von potentiellen Alternativen und Begründungen, weshalb leider (noch) keine Alternativen:

  • Gaskombikraftwerke stehen im Widerspruch zu Zielen der CO 2 -Reduktion.
  • Wasserkraft ist limitiert
  • Windkraft ist teuer im Betrieb, unstetig (Flauten)
  • Geothermie ist noch zu wenig erforscht
  • Kernfusion (nicht Kernspaltung) – man nimmt einen ähnlichen (thermischen) Wirkungsgrad wie AKW an. Kein CO2 Ausstoß bei Stromerzeugung, weniger Risiko im Betrieb als AKW, keine bis kaum radioaktive Emissionen. Allerdings noch zu unerforscht (keine Prototypen), begrenzter Vorrat an Brennmaterial (Tritium).
 

FAZIT / APPELL

Im Moment gehts einfach nicht ohne Atomstrom. Zumindest nicht langfristig.
Kurzfristig kann man vielleicht ein paar Kraftwerke vom Netz nehmen (z.B. aktuell in Deutschland).
Dafür muss man dann von Nachbarländern (z.B. Frankreich) Strom zukaufen. Und raten Sie mal, wie dieser Strom (teilweise) erzeugt wird? Durch Kernspaltung im Atomkraftwerk 😉

Daher mein Appell: Jeder, der die Parole „Weg mit dem Atomstrom“ ausposaunt, sollte sich auch über die Konsequenzen im Klaren sein. Und auch bereit sein, dafür etwas zu tun / zu geben.
Nämlich sowohl Mehrkosten in Kauf zu nehmen als auch den bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit Strom zu lernen und zu praktizieren.
Nicht in der ganzen Wohnung das Licht brennen lassen. Keine unnötigen Geräte auf Standby lassen. Stromsparende Lampen verwenden. Und so Vieles mehr…

Den Umweltfaktor lassen wir mal außen vor, suchen Sie sich aus, was schlimmer ist: das Ozonloch oder radioaktive Strahlung (nur im Fall eines Unfalles).
Das Gleiche gilt übrigens auch für Wasser.

Ich ersuche um Ihren Kommentar bzw. Ihre Meinung zu dem Thema!

 

LINKS / QUELLEN

Ausstieg aus der Atomkraft bis 2020?: Pro und Contra der Kernkraft, sowie Alternativen zur Kernenergiehttp://www.suite101.de/content/ausstieg-aus-der-atomkraft-bis-2020-a59232#ixzz1GqJN4AHS

http://www.energie-verstehen.de/Energieportal/Navigation/Energieversorgung/stromerzeugung,did=309394.html?view=renderPrint

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/pelli_haelt_akw-weg_fuer_nicht_mehr_gangbar_1.9922675.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernspaltung

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernreaktor

http://noe.orf.at/stories/504555

http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik

Leserkommentar thermischer Wirkungsgrad AKW

LESA-Maschinen 1

LESA-Maschinen 2

Promotion auf Facebook per Nachrichten soll kosten

Die Ausgangssituation / das Problem

Seit 2 Jahren (als ich mir Spamarrest zulegte) bekomme ich keine e-mails mehr über Viagra, Schwanzverlängerung oder die billigste Software. Ich war so froh, endlich keine Zeit mehr mit unnötiogen e-mails zu verschwenden.

Und dann fiel es mir heute wie Schuppen von den Augen: ich verbringe auf Facebook tagtäglich bestimmt 15-20 Minuten mit Aussortieren von Nachrichten, die mir die diversen Events, Veranstalter, DJs, Gruppen, Selbstverwirklicher etc. schicken.
Auf die Spieleinladungen, die ich bekomme, gehe ich mal jetzt nicht ein (wieso kann man eigentlich bei Facebook diese Einladungen nicht einfach deaktivieren?).

 

Eine mögliche Lösung / Erleichterung und Finanzierungsmöglichkeit für Facebook

Mein Lösungsansatz wäre so, dass jeder User auf Facebook ein Punktekontingent bekommt (etwa 100 Punkte pro Monat, die stehen JEDEM User gratis zur Verfügung).
Wenn man nun einer anderen Person eine Nachricht sendet, kostet das 1 Punkt.
Egal ob man 100 Nachrichten an 1 Person schickt oder 1 Nachricht an 100 Personen, pro Person immer 1 Punkt.

Natürlich kann man sich das Punktekonto gegen Bezahlung auch aufladen, etwa 1 Punkt 10 Cent. Ich kann also mit 10 Euro weiteren 100 Personen Nachrichten senden.
Meine vermutete Folge:

  1. Der Versender wird zum Nachdenken angeregt, an wen er seine Nachrichten sendet (Zielgruppe definieren)
  2. Der Versender fragt sich: ist es der Inhalt der Nachricht wirklich wert, dafür zu zahlen?
  3. Es bekommen nur die Empfänger die Nachrichten, die sie auch wirklich wollen.
  4. Facebook ist einen Schritt weiter auf dem Weg, schwarze Zahlen zu schreiben

Meiner Meinung nach eine Win-Win Situation aller Beteiligten.
Wie gesagt: JEDER Benutzer hat pro Monat ein kostenloses Kontingent an Punkten.

 

Alternative / Ergänzung

Eine Alternative bzw. Ergänzung zu dieser Lösung wäre die Möglichkeit, ähnlich wie beim Status, einzelne Personen, Gruppen, Unternehmen zu verbergen / zu ignorieren. D.h. die können mir zwar Nachrichten schicken, ich werde diese aber nie zu Gesicht bekommen.

Videos gesucht – wer kennts?

Ich bin schon seit Längerem auf der Suche nach 2 verschiedenen Videos:

1) hierbei handelt es sich um ein Video, dass ich mal bei Youtube, MyVideo, o.ä. gesehen habe. Es geht um junge Leute, die an Mistkübeln (Papierkörben) vorbeifahren / vorbeigehen / davor stehen und Abfall von weiter Entfernung reinschießen. Und jedes Mal treffen! Sieht ziemlich spektakulär aus!

2) Nummer 2 betrifft ein Musikvideo. Es lief eine Zeit lang auf Viva und / oder MTV oder Viva 2 (vor einigen Jahren): das ganze Video bestand aus Sexszenen, die so aneinander geschnitten wurden, dass die Mundbewegungen der Darsteller zum Songtext synchron waren.
Leider hab ich keinen Interpreten & Titel…

Vom Stil her war es eher poppig / rockig, die Sexszenen waren aus älteren Filmen und man sieht nur die Gesichter, keine Geschlechtsteile o.ä. – d.h. man hat die Sexfilme mit dem Lied nachvertont und passend zum Lied geschnitten

HELP NEEDED! Danke!