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Dateien in einem Verzeichnis mit zufälligen Dateinamen umbenennen (OS X)

Konkrete Anforderung: 6 verschiedene Dateien. Ich möchte daraus 24 machen (sprich: von jeder 4 Kopien) und diese zufällig nach Dateinamen anordnen. Es sollen keine 2 Bilder, die aufeinander folgen, ident sein.

Sprich: aus…

Originalbilder

…wird…(man beachte die Thumbnails):

Resultierende Bilder

Das Ganze geht unter OS X (Apple) relativ einfach. Voraussetzung(!) ist dafür etwas Kenntnis im Terminal. Und man muss das Unterverzeichnis kennen, in dem die umzubenennenden Dateien liegen.

ACHTUNG! Vor dem Verändern der Dateien unbedingt eine Sicherungskopie erstellen! Wenn Sie nicht wissen, was Sie tun, lassen Sie es lieber.

  1. Einen leeren Ordner anlegen. In diesen kommen die resultierenden Bilder.
  2. Terminal öffnen (Programme/Dienstprogramme/Terminal)
  3. In das Verzeichnis wechseln, in dem die (in meinem Fall) 6 Original-Bilder liegen. Wenn die Bilder in „/Volumes/Daten“ liegen, dann muss folgender Befehl eingegeben werden: „cd /Volumes/Daten“. Achtung! Wenn dieser Schritt ausgelassen oder unsachgemäß durchgeführt wird, könnten Dateien aus Ihrem Homeverzeichnis umbenannt werden!
  4. Nun kommt das eigentliche Umbenennen, indem wir folgenden Befehl eingeben (ohne Anführungszeichen): „for i in *.jpg; do mv $i $RANDOM.jpg; done“ – das Ganze funktioniert so nur mit jpg-Dateien. Für andere Formate muss der Befehl entsprechend abgewandelt werden.
  5. Nun kopieren wir die 6 umbenannten Dateien in den in Punkt 1 erstellten Ordner
  6. Ab Punkt 4 sooft wiederholen, bis die gewünschte Anzahl an Dateien im neuen Ordner ist

Das Ergebnis ist, dass man aus 6 Bildern, 6 Mal X Bilder (in meinem Fall 24, also 4 Durchgänge) bekommt, die zufällig angeordnet sind wenn man sie nach Dateinamen sortiert.

Möchte man nun diese Bilder wieder z.B. durchnummerieren (in meinem Fall von 01 bis 24) und die zufällige Reihenfolge der Bilder beibehalten, kann man dazu z.B. das Tool „NameChanger“ (für Mac) verwenden

Musikkonvertierung in iTunes direkt und indirekt (wav, mp3, AAC,…)

Frage!

Habe heute wieder eine Frage gestellt bekommen bzgl. iTunes, deren Antwort bestimmt für Viele interessant ist:

Wenn ich meinen (gekaufte) Musik vom itunes auf einen Stick spiele und diesen im Auto abspiele – kann der Autoradio nur die mp3 Files abspielen, nicht aber die .m4a.

Müsste ich da jetzt alle m4a Files suchen um sie zu konvertieren? Außerdem sind dann alle Lieder doppelt in iTunes (einmal als m4a und einmal als mp3 – das wird ein Chaos). Ich hätte es am liebsten, dass es im iTunes einen Befehl gibt „alle Files die nicht mp3 sind, auf mp3 konvertieren“

Es gibt dafür 2 Lösungswege:

  1. Musik direkt in iTunes konvertieren
  2. Musik indirekt aus dem Finder in iTunes kopieren

Lösung 1 – Musik direkt in iTunes konvertieren

Was geht ist, dass du in iTunes Titel auswählst (z.B. alle in einer Playlist) und diese dann in mp3 konvertierst.
Nachteil: alle Lieder sind dann in einer mp3-Version und einer AAC-(m4a)-Version in iTunes, also doppelt. Willst du das nicht, nimm Lösungsweg 2 (siehe unten).

Am Besten du sicherst dir vorher deine Mediathek (sicherheitshalber).
Kopiere dazu den kompletten iTunes Ordner (Ort des Musik-Ordners findest du in den Einstellungen unter „Erweitert“) irgendwohin (kann auch im gleichen Verzeichnis unter anderem Namen sein – ACHTUNG! Dieser Ordner kann sehr große sein).
Dann suchst du den iTunes Ordner, wo die Metadaten gespeichert sind. Normalerweise in deinem Benutzerverzeichnis unter „Musik“ und dann „iTunes“.
Den kopierst du ebenfalls. Meistens sind Musikordner und iTunes-Metadaten Ordner im selben Verzeichnis, d.h. du musst in dem Fall nur den iTunes Ordner kopieren.

Zum Konvertieren in iTunes gehe Folgendermaßen vor:

  • Geh im iTunes in die Einstellungen
  • Im Reiter „Allgemein“ unten auf „Importeinstellungen“
  • Dort stell als Format mp3 ein und bei „Einstellung“ auf „Eigene…“
  • Dann stellst du so ein:
    000
  • Klick solange „OK“, bis du draußen bist
  • Nun aktiviere den Datentyp in der iTunes Ansicht, wie hier beschrieben (auf Deutsch heißt die Spalte „Art“):
  • – Markier nun alle Songs, die du umwandeln willst
  • – Rechte Maustaste (oder Ctrl+Mausklick) drauf und dann „MP-3 Version erstellen“ klicken
  • – Nun werden alle gewählten Songs konvertiert
  • – Du kannst nun die m4a Versionen (AAC) entweder löschen oder woanders hinkopieren etc.

Probiers zuerstmal nur mit einem oder wenigen Songs, damit du siehst, wies funktioniert.

Lösung 2: Musik indirekt im Finder über iTunes kopieren

Bei dieser Variante kannst du selbst bestimmen, wo die umgewandelten Dateien landen. Die Dateien sind anschließend NICHT in iTunes verfügbar, bzw. falls doch (passiert sporadisch manchmal), löscht du sie einfach wieder aus iTunes (indem du nach dem „hinzugefügt“ Datum sortierst und entsprechend die neuesten löschst).

Vorbereitungen:

  • Lade dir das Droplet hier herunter: iTunes Script ‚Drop A Few My Way‘
  • Installiere es, wie HIER beschrieben
  • Leg dir ein Alias des Symbols auf den Desktop (Schreibtisch) – Anleitung siehe HIER
  • Geh im iTunes in die Einstellungen
  • Im Reiter „Allgemein“ unten auf „Importeinstellungen“
  • Dort stell als Format mp3 ein und bei „Einstellung“ auf „Eigene…“
  • Dann stellst du so ein:
    000
  • Klick solange „OK“, bis du draußen bist
  • FERTIG mit den Vorbereitungen

Konvertierung

  • Suche im Finder bzw. Explorer nach den Dateien, die du konvertieren willst. Das zuvor erstellte „Drop A Few My Way“-Icon muss sichtbar sein, da du sonst den nächsten Punkt nicht ausführen kannst…
  • Ziehe nun die zu konvertierenden Dateien auf das Icon
  • Es erscheint nun eine Abfrage nach dem Format
    00
  • Hier „mp3 Encoder“ wählen
  • Anschließend wird nachgefragt, wo die konvertierten Dateien hingespeichert werden sollen. Das kann z.B. der USB Stick vom Auto sein o.ä.
  • Nun wird im Hintergrund alles umgewandelt. Man kann das Ganze auch in iTunes in der Leiste oben beobachten.

Viel SPAß!

Screenshots erstellen in OS X (Apple) einfach gemacht

Aus aktuellem Anlass bzw. weil ich öfters gefragt werde: in OS X ist es sehr einfach, Screenshots zu erstellen. Egal ob von Videos, Vollbild oder nur Teilbild.

Hier sind die Kommandos mit der jeweiligen Erklärung:

Cmd* + Shift** + 3 Normaler Screenshot des Bildschirms als Datei. Wird auf dem Schreibtisch gespeichert.
Cmd* + Shift** + Ctrl + 3 Screenshot wird in der Zwischenablage gespeichert. Kann dann z.B. in Word, oder in einer e-mail mit Cmd + v eingefügt werden
Cmd* + Shift** + 4 Mit dem Fadenkreuz lässt sich der Screenshot Bereich auswählen. Wird auf dem Schreibtisch gespeichert
Cmd* + Shift** + Ctrl + 4 Mit dem Fadenkreuz lässt sich der Screenshot Bereich auswählen. Screenshot wird in der Zwischenablage gespeichert. Kann dann z.B. in Word, oder in einer e-mail mit Cmd + v eingefügt werden

* „Cmd“ ist bei älteren Macs die „Apfel“-Taste (links bzw. rechts neben der langen Space-Taste ganz unten)
** „Shift“ liegt über der Taste „Ctrl“

Etwas umständlicher zu starten, aber einfacher zu bedienen

Und dann gibt es da noch ein kleines Programm namens „Bildschirmfoto“, das in OS X integriert ist. Einfach auf die Lupe rechts oben gehen, dann „Bildschirmfoto“ eingeben und „Enter“ drücken.
Hier kann man dann alle oben erwähnten Optionen aus einem Menü auswählen. Dauert meiner Meinung nach länger, ist dafür „deppensicher“ 😉 .
Außerdem kann man hier auch den Speicherort angeben, bzw. das Foto in einen beliebigen Ordner speichern.

Einstellungen ändern

Ein Benutzer (danke @Wolfgang Matzl) hat mich auch noch darauf hingewiesen, dass man sämtliche Einstellungen über ONYX (kostenlos) durchführen kann.

Für Fortgeschrittene – Format umstellen

Standardmäßig werden Screenshots im Format „.png“ gespeichert. Das kann auch umgestellt werden.
Hierzu ein Terminal-Fenster öffnen (rechts oben auf die Lupe, dann „Terminal“ eingeben und „Enter“ drücken.
Im Terminal folgenden Text eingeben:

defaults write com.apple.screencapture type jpg

Statt „jpg“ am Schluss kann man noch folgende Optionen eingeben: „pdf“ oder „gif“ oder „tiff“.

Anschließend den UI Server neu starten mit folgendem Befehl im Terminal:

killall SystemUIServer

Für Fortgeschrittene – Ordner umstellen

Möchte man nicht, dass die Bilder auf dem Schreibtisch landen, sondern in irgendeinem anderen Ordner gespeichert werden, kann man das ebenfalls übers Terminal erledigen. Terminal starten (wie oben beschrieben) und Folgendes eingeben:

defaults write com.apple.screencapture location /Users/MaxMuster/Documents

ACHTUNG:/Users/MaxMuster/Documents“ muss durch den Ordner ersetzt werden, wo du die Screenshots speichern möchtest.

Viel Spaß

Akku(+Pflege) beim Apple MacBook (Pro) für alle Intel Modelle

Bitte einmal schäumen, spülen, föhnen…

Immer wieder werde ich gefragt, wie das denn nun ist mit dem Akku in Notebooks, insbesondere in MacBooks. Deshalb hier eine Zusammenfassung von Tatsachen, Tipps & Tricks.

Wenn ich im Folgenden „MacBook“ schreibe, meine ich sowohl (sofern nicht anders erwähnt), Pro Modelle als auch „mit ohne Pro“ 😉

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Fakten

  • MacBooks mit herausnehmbaren Akku (= nicht die ganz aktuellen Modelle): entfernt man den Akku, werden die Prozessoren auf 1GHz heruntergedrosselt. Das ist auch in diversen Foren nachzulesen (siehe Linksammlung unten), eine offizielle technische Begründung gibt es anscheinend nicht.
  • MacBooks (normale Books ohne „Pro“, Modelle bis 2008 – ohne Unibody) werden mit einer Lebensdauer von ca. 300 Ladezyklen angegeben
  • MacBooks Pro (Modelle bis 2008 – ohne Unibody) werden mit einer Lebensdauer von 500 Ladezyklen angegeben
  • MacBooks (neue Modelle) haben eine Lebensdauer von 1000 Ladezyklen
  • Mit Lebensdauer meint Apple, wenn der Akku mind. noch 80% seiner ursprünglichen Kapazität hat (das kann man mit einem kleinen Tool namens CoconutBattery prüfen)
  • Ein Ladezyklus ist, wenn die Summe der Ladungen 100% ergibt. Sprich: wenn ich den Akku auf 50% lade, dann leer mache und wieder auf 50% lade, ist das ein Ladezyklus (50%+50%). Oder wenn er auf 100% geladen ist, ich entlade bis 50%, lade wieder auf 100%, entlade auf 50%, lade wieder auf 100% ist das ebenfalls 1 Ladezyklus (wieder 50%+50% geladen), wenn ich 4x 25% lade, ist das ebenfalls 1 Zyklus usw.
  • durch Verwendung von Lithium Polymer Technologie sind die Akkus relativ klein und verlieren nicht so schnell an Kapazität wie z.B. Li-Ionen Akkus
  • Wenn der Akku voll geladen ist (>95%), wird er NICHT vom Ladegerät gespeist
  • die Lagertemparatur von Akkus sollte zwischen 15 und 25 Grad liegen, außerhalb dieses Bereiches verliert der Akku schneller seine max. Kapazität
  • Im Ruhezustand entleert sich der Akku um ca. 1% pro Stunde
  • Kalibrierung, von Zeit zu Zeit sollte der Akku kalibriert werden (siehe Tips & Tricks unten)
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Tipps & Tricks

Kalibrierung

Der Akku sollte ca. alle 30 Ladezyklen kalibriert werden (gilt NICHT für MacBooks, in denen der Akku fest verbaut ist, also die neueren Pro Modelle).

Zur Kalibrierung muss der Akku voll aufgeladen werden und ca. 2 Std. am Netzgerät hängen.

Anschließend trennt man das Gerät vom Stromnetz und arbeitet solange damit, bis es sich von selbst ausschaltet.

Jetzt muss das Gerät mind. 5 Stunden in diesem Zustand bleiben. Anschließend wird wieder auf 100% aufgeladen (in einem durch) – fertig

Akku nie herausnehmen

Der Akku sollte immer im Gerät bleiben, da ansonsten die Leistung der Prozessoren auf 1GHz gedrosselt wird.

Akku „auf Trab“ halten

„Akkuzellen wollen bewegt werden“ – so könnte man das metaphorisch formulieren, dass es für den Akku nicht gut ist, ihn permanent auf 100% zu halten. Im Idealfall lädt man den Akku, arbeitet mit dem Gerät und bei etwa 25% beginnt man wieder mit dem Laden.

 *

Eigene Erfahrungen

Zweitakku Marke „billig“

Vor etwa 1 Jahr kaufte ich mir anstatt eines originalen Apple Akku (um wohlfeile 139 Euro) einen Nachbau Akku (System Profiler zeigt als Hersteller „Sony“) als Zweitakku. 79 Euro – gut gespart, ging anfangs auch gut. Mittlerweile habe ich 186 Ladezyklen auf diesem Akku und er hat nur noch 40% Kapazität, also deutlich schlechter als der Original Akku (der nach 2,5 Jahren und ca. 390 Ladezyklen noch 80% Kapazität besitzt). Also Finger weg von Billig Akkus!

Zweitakku – oder wie man sein MacBook verwirrt

Wenn ein Akku leer ist und ich unterwegs bin, stopfe ich den zweiten Akku ins Book, um weiterzuarbeiten. Ich habe das Gefühl, dass das den Mac etwas verwirrt, denn nach nur 1 Jahr mit Zweitakku steht bei beiden Akkus „Batterie warten“ in der Batterieanzeige…dürfte also nicht so optimal sein, Akkus permanent zu wechseln.

MacBook Pro im Dauerbetrieb

Mein MacBook Pro (2008 ohne Unibody) ist mein Hauptrechner. Es ist ca. 10 Stunden pro Tag im Einsatz, meistens hängt es am Stromnetz, 2-3x pro Woche arbeite ich auf Akku, meist solange, bis dieser leer ist.
Nach 2,5 Jahren hat der Original-Akku ca. 390 Ladezyklen und 80% Kapazität, ist im Rahmen, allerdings eher im unteren Bereich.

 
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Links / Quellen

Akkuleistung / Prozessordrosselung 1

Apple: revolutionäre Batterie in neuen MacBooks

Apple: Begriffe und wichtige Konzepte zu Batterien

Apple: Tipps zur Optimierung der Ladekapazität

Apple: Kalibrieren einer neuen Batterie für bestmögliche Leistung

Apple: Batterien und Ladezyklen

Wie lange hält der MacBook (Pro) Akku im Durchschnitt (Forum)

Wie lange hält der MacBook (Pro) Akku im Durchschnitt 2 (Forum)

Tipp für Safari: neuer Tab statt neues Fenster

Nervig: wenn man auf einen Link in Safari klickt, der sich als neues Fenster öffnen soll, öffnet sich dieser auch als neues Fenster. In Firefox z.B. öffnet sich dieser Link in einem neuen Tab.
Diese Einstellung ist ab Safari 3.1 nun auch für Safari möglich, wie auf fsclock zu lesen ist.

Zitat: „Sehr praktische versteckte Einstellung, neu in Safari 3.1: Um Links, die sich in einem frischen Fenster öffnen wollen stattdessen in einem neuen Tab zu laden, reicht folgender Terminalbefehl:

 

defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true

 

und ein anschließender Neustart von Safari. Dies lässt sich ebenso einfach wieder rückgängig machen, indem das ‚true‘ am Ende des Befehls in ein ‚false‘ geändert wird.
Wer die Systemeinstellung Secrets nutzt, findet die Option als „Single-window mode“ unter den Safari-Geheimnissen.“

Wallpaper / Desktophintergrund „I am a mac“ (bedengler.com version)

Hier und jetzt, super exklusiv und nur für die Wichtigsten der Wichtigen kommt ein Special von bedengler.com: das bedengler.com Wallpaper „I am a mac“ in 4 Versionen.
Zum Download rechte Maustaste aufs gewünschte Bild -> „(Ziel) speichern unter“:

OS X Snow Leopard – was ist neu?

Während Microsoft mühsam versucht, seinen Imageschaden von Vista zu kitten, konzentriert sich Apple darauf, das bestehende OS X zu optimieren.
Daher brachte Apple vor kurzem das in der Softwaregeschichte erste (!!!) Betriebssystemupdate (soweit ich in meinen Recherchen erfahren konnte) heraus, das weniger Speicherplatz als sein Vorgänger benötigt (nämlich bis zu 7GB weniger).

Ich hab mir OS X Snow Leopard mal genauer angesehen und die gröbsten Unterschiede bzw. Neuerungen, die ich in diversen Blogs, Foren und bei Apple selbst fand, hier zusammengetragen:

  • Finder von Grund auf neu programmiert, Optimierung in Bezug auf Geschwindigkeit, Darstellung von Symbolen, Blätterfunktionen etc.
  • Schnelleres Aufwachen, Standby und Verbinden mit WLAN nach Aufwachen
  • neues QuickTime X mit neuem Player
  • Druckertreiber nicht mehr integriert, sondern ins Internet ausgelagert
  • Sprachpakete bei Installation abwählbar
  • Safari spürbar schneller
  • 64-bit Optimierung: fast alle in OS X integrierten (System-)Programme laufen nun auf 64-bit (dadurch höherer Datendurchsatz). Soll sich auf Geschwindigkeit und Stabilität positiv auswirken
  • Optimale Verteilung der Ressourcen auf Prozessoren mit mehreren Kernen. D.h. es werden alle Tasks und Programme optimal auf allen Kernen berechnet (=> Grand Central Dispatch)
  • das Ganze ist auch im Kern implementiert und somit auch für andere Programme (Programme Dritter) nutzbar
  • OpenCL: hierdurch wird die Leistung des Grafikprozessors für andere Aufgaben als für die Berechnung von Grafik zur Verfügung gestellt. Denkbar wäre etwa, dass damit Audio PlugIns berechnet werden. Oder En-/ Decodierungen über die GPU laufen, während man in anderen Programmen die volle „normale“ CPU zur Verfügung hat
  • etliche Optimierungen für Barrierefreiheit (ein paar echt interessante Funktionen, etwa dass das Trackpad den kompletten Bildschirm repräsentiert – es sei hier auf http://www.apple.com/de/macosx/universal-access verwiesen)
  • Unterstützung von Exchange out of the box. Nicht mal Windows 7 unterstützt mit seinem Standard Mail Client Exchange, dazu benötigt man Outlook o.ä….oder eben einen Mac mit Snow Leo, da wirds von „Mail“ unterstützt

Alles in Allem also durchaus nützliche Verbesserungen. Softwareseitig gabs eigentlich kaum Probleme zu berichten, die eine oder andere Software läuft nach dem Update nicht (richtig), es gibt aber mittlerweile dafür meist Updates bzw. Workarounds.

Was mir an der ganzen Geschichte so gefällt: Microsoft bemüht sich, Löcher zu stopfen und dabei nicht neue aufzureißen.
Währenddessen baut Apple seinen Vorsprung in Punkto Einfachheit, Stabilität und Technologie immer weiter aus.

Einziges Manko von Apple / OS X: manche Softwarehersteller wollen partout nicht für Mac entwickeln…aber dafür gibts ja Bootcamp oder Parallels 😉
Verweise:
Artikel bei kwick.de
Artikel bei maclife.de
Artikel bei appleinsider.com
Produktseite bei Apple